CI-Modul und CI+ Modul: das Schlüssel und Schloss-Prinzip

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CI-Modul Test 2014

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Was ist ein CI-Modul

Das CI-Modul bzw. CI+ Modul ist vielseitig und gleichzeitig kompliziert. Es dient hauptsächlich dazu, verschlüsselte gesendete Programme, also private Programme oder Pay-TV zu empfangen. Die Abkürzung “CI” steht dabei für “Common Interface”, was so viel bedeutet wie “allgemeine Schnittstelle”. Tatsächlich ist die Schnittstelle des CI-Moduls bei fast allen neuen Fernsehgeräten mit eingebauten digitalen Empfängern sowie bei den Set-Top-Boxen, also den digitalen Receivern, zu finden.

Voraussetzungen für ein CI-Modul

SmarDTV CI+ ModulDas CI-Modul arbeitet mit digitalen Daten, das heißt, die Voraussetzung für seine Anwendung stellt ein Fernseher oder Receiver mit digitalem Empfang dar. Diese sind inzwischen Standard und unter dem Namen “DVB-Empfänger” bekannt. “DVB” bedeutet “Digitales Video Broadcasting”, also die digitale Übermittlung von Bilddateien. Die Schnittstelle für das CI-Modul, ein ca. 5 cm langer und 1 cm breiter Anschlussschacht muss ebenfalls vorhanden sein.

CI-Module und Smartcards gehören zusammen

Meistens dienen die CI-Module der Entschlüsselung von Bezahlfernsehen. Dazu ist allerdings nicht nur das CI-Modul, sondern auch die passende Smartcard beziehungsweise der passende Chip notwendig. Diese Karte dient als “Schlüssel”, der die Signale, die der Fernseher empfängt, entschlüsselt und dazu führt, dass die Programme angesehen werden können. Diese Smartcard bezeichnet man als “Conditional-Access-Modules”, da sie einen zeitlich begrenzten Empfang von Programmen ermöglichen. Die Abkürzung lautet “CAM”.

Meistens kann man die Smartcard direkt bei den Anbietern des Bezahlfernsehens oder bei anderen Händlern erwerben. Man unterscheidet hier drei verschiedene Zahlungsmethoden. Zum einen kann man ein Abo abschließen, das heißt, dass der Empfang für einen gewissen Zeitraum freigeschaltet ist und man jeden Monat dafür zahlt. Zum anderen gibt es noch die Möglichkeit, im Prepaidverfahren für einen Zeitraum, beispielsweise ein Jahr, zu zahlen und damit ist die Karte freigeschaltet. Nach dem Ablauf dieser Zeit besteht keine weitere Vertragsbindung. Außerdem kann man, einer Handy-Prepaidkarte gleich, ein gewissen Betrag auf die Smartcard laden und so lange fernsehen, bis das Guthaben verbraucht ist. Man sieht, dass CI-Modul und Smartcard nur in Verbindung funktionieren können. Zwar stellt das CI-Modul das technische Know-how, aber ohne die richtige Entschlüsslungskarte – es gibt dabei unterschiedliche Verschlüsslungsarten – empfängt man nur Flimmern und Rauschen.

Weitere Anwendungsgebiete für den CI Adapter

Die Technik des Schlüssel-Schloss-Prinzips, auf dem das CI-Modul und dessen Entschlüsselung fußen, kann man nicht nur zum Empfangen von verschlüsselten Programmen verwenden. Zum einen dient es Handwerkern, die nach bestimmten Fehlern suchen. Doch es ergibt sich noch eine weitere Anwendungsmöglichkeit: Viele ältere digitale Empfangsgeräte sind nur in der Lage, das Format MPEG-2 zu empfangen und zu entschlüsseln. Inzwischen senden aber einige Anbieter im neuen MPEG-4-Format, da damit mehr Daten übertragen werden können. Um dieses neue Format entschlüsseln zu können, benötigen die alten Receiver ebenfalls ein CI-Modul mit entsprechender Entschlüsselungskarte, um das neue Format empfangen zu können.

Die Weiterentwicklung: CI+ Modul

Seit einiger Zeit gibt es neben dem bekannten CI-Modul noch das sogenannte CI-Plus bzw. CI+ Modul auf dem Markt. Es werden sowohl CI-Plus-Module als auch Fernseher mit der entsprechenden Technik angeboten. Dieses neue Modul sorgt dafür, dass die Programme zwar angesehen, aber weiterhin verschlüsselt bleiben; das heißt, dass die Aufnahme von Sendungen oder das zeitversetzt Fernsehen nur noch eingeschränkt möglich ist. Das neue System wird noch nicht von vielen Anbietern unterstützt, ist aber im Kommen.

Die richtige Kaufberatung macht den Unterschied

Die Welt der CI-Module ist eine sehr verwirrende. Bevor man ein CI-Modul kauft, sollte man sich ganz genau darüber im Klaren sein, wofür man das Modul verwenden will. Wer die frei empfangbaren privaten Sender in High-Definition-Qualität sehen will, der muss ein anderes CI-Modul kaufen als jemand, der lieber ein Abo beim Bezahlfernsehen haben möchte. Und auch die unterschiedlichen Anbieter von Bezahlfernsehen benutzen unterschiedliche Verschlüsselungssysteme. Da nicht alle Verschlüsselungen mit allen CI-Modulen kompatibel sind, ist bei jedem CI-Modul angegeben, was für Verschlüsselungen sie unterstützen und welche eben nicht.

Langsam aber sicher einkaufen

HD-FernsehenBevor man sich also dazu entschließt, ein CI- oder CI-Plus Modul zu kaufen, muss man wissen, was für Sender man empfangen möchte: Soll es ein Sportpaket sein oder doch lieber Privatfernsehen aus Holland? Sobald man sich entschieden hat, welche Sender infrage kommen, findet man schnell heraus, welche Anbieter es gibt. Auf der jeweiligen Internetseite oder bei der Service-Hotline kann man sich dann über entsprechende Angebote für Smartcards informieren. Die Smartcards sind die Karten, die die Programme letztendlich entschlüsseln und die in die CI-Adapter gesteckt werden. Auch bei den Smartcards unterscheidet man unterschiedliche Angebotsformen: Es gibt Prepaid-Smartcards, die im Voraus bezahlt werden und andere, die wie ein Abo laufen und monatlich abgerechnet werden. Die Smartphones werden oft von den Anbietern direkt angeboten oder sind in diversen anderen Shops erhältlich. Dort ist auch immer angegeben, welche Verschlüsselung der Anbieter verwendet. Es gibt zum Beispiel Alphacrypt und Crytoworks.

Endlich: Das neue CI-Modul kaufen!

Wenn die Verschlüsselung bekannt ist, dann macht man sich mit diesen Informationen auf die Suche nach dem passenden CI-Modul. Es gibt ein breites Angebot, aber wie gesagt: Die Verschlüsselung gibt vor, welches Modell gewählt werden muss. Denn nur mit dem passenden CI-Modul funktioniert die Smartcard. Nun gibt es auch hier eine große Auswahl. Allerdings muss die Kombination aus CI-Modul und Smartcard auch immer mit den Geräten übereinstimmen, die man schon besitzt: Hat der Receiver oder Fernseher überhaupt einen CI-Slot? Dieser ungefähr 5 cm breite Anschluss kann die Common-Inferface-Module aufnehmen. Smartcards, die HD-Qualität unterstützen, brauchen natürlich auch Receiver mit der gleichen Fähigkeit. Das System des HD-Plus, das die frei empfangbaren Privatsender in HD-Qualität ausstrahlt, braucht ebenfalls ein eigenes Update. Geräte, die dieses haben, werden in einer Liste auf der Anbieterseite aufgelistet, dort kann man sich also erkundigen.

Erst, wenn all diese Einzelteile übereinstimmen, kann man sich an den Kauf eines CI-Moduls und der passenden Smartcard machen. Für den komplizierten Einkauf entschuldigt aber die leichte Handhabung, sobald das Equipment im Hause ist: Man steckt einfach die Smartcard in das gekaufte CI-Modul bzw. CI+ Modul, sodass sie ganz darin verschwindet. Dann sucht man den CI-Slot am Fernseher oder Receiver und steckt das CI-Modul hinein. Schaltet man den Fernseher jetzt ein, erkennt er das CI-Modul automatisch und kann es selbstständig installieren. Falls dies nicht passiert, besteht die Möglichkeit, in der Anleitung des Gerätes nachzuschlagen, wo im Menü das CI-Modul zu finden ist. Danach wird das Gerät die Installation selbst durchführen. Für die weitere Verwendung muss das CI-Modul einfach im Steckplatz gelassen werden. Nun kann man die Programme solange empfangen, bis das Abo ausläuft oder das Guthaben aufgebraucht ist.